Herzlich willkommen bei der Bürgerstiftung Kehl!
Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Arbeit interessieren! Auf dieser Seite erhalten Sie umfassende Informationen über unser gesellschaftliches Engagement, unsere vielfältigen Projekte und Aktivitäten, die wir gemeinsam mit der Kehler Gemeinschaft umsetzen. Als Bürgerstiftung setzen wir uns für die nachhaltige Entwicklung und das Wohl unserer Stadt ein – sei es durch die Förderung von Bildung, sozialen Initiativen oder kulturellen Angeboten.
Ihre Möglichkeiten, mitzumachen
Ob Sie uns mit Ihrer Zeit, durch Spenden oder kreative Ideen unterstützen möchten – jede Form der Mitwirkung ist wertvoll. Wir glauben daran, dass jeder Beitrag zählt und zusammen können wir viel erreichen. Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Möglichkeiten, wie auch Sie sich für die Bürgerstiftung engagieren können.
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Tauchen Sie ein in unsere Projekte, lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie, wie Sie selbst aktiv werden können. Zusammen gestalten wir Kehl noch lebenswerter!

Aktuelles & Berichte
Richtig Müll sortiert , das brachte Preise
Die Preisträger der Aktion „Richtige Mülltrennung“ wurden im Rahmen des Kehler Messdi auf der Hafenbühne ausgezeichnet. Aufgabe der Teilnehmer war es, 40 Stoffe theoretisch in den richtigen Müllbehälter einzusortieren.
Die Initiativgruppe „Sauberes und buntes Kehl“ prämierte die Preisträger der Aktion „Richtige Mülltrennung“. „Eine saubere Aktion“, freute sich Susanne Huber von der Abfallwirtschaft Ortenau, als am Messdi-Freitag auf der Hafenbühne zehn Preisträger des Preisausschreibens „Richtige Mülltrennung“ ausgezeichnet wurden.
Sie selbst fungierte als Losfee für hoch dotierte Geldpreise, abgestuft zwischen 300 und 50 Euro, gesponsert von der Bürgerstiftung Kehl. An der Prämierung nahm auch Karl Haase als Vorsitzender des Stiftungsrates teil. Beim Entwurf des Preisausschreibens durch Karl O. Roth, Ulf Behringer und Klaus Gras als Mitglieder der Initiativgruppe, wirkte Susanne Huber als Fachfrau und Spezialistin mit. Müllbeseitigung und Mülltrennung stehen im Fokus der Abfallwirtschaft Ortenau, sind jedoch auch Kernaufgaben einer umweltbewussten Erziehung für alle Bürger. Insofern durften am Preisausschreiben Schüler aller Kehler Schulen teilnehmen und ein Fragenblatt ankreuzen für das richtige Einsortieren von 40 Beispielen in die grüne Tonne, die graue Tonne, den Gelben Sack, den Altglas-Container oder den Sondermüll.
Keine leichten Aufgaben, denn von 109 teilnehmenden Schülern aus sechs verschiedenen Schulen waren nur neun richtige Lösungen dabei, die Susanne Huber aus der Lostrommel zog. Und in einem zweiten Losgang wurde der zehnte Gewinner ermittelt aus einer zweiten Gruppe mit nur einem geringen Fehler. Dass dabei der Oberlin-Schulverbund sechs Preisträger stellte, war nicht verwunderlich in Anbetracht einer relativ hohen Teilnahme, aber auch die Grundschulen Guggenmos und Sundheim stellten Preisträger, ebenso die Hebelschule.
Die Aktion war in jedem Fall ein Gewinn: Auch wer keinen Preis gewonnen hat – alle haben viel darüber gelernt, die Umwelt zu schützen.
20 Jahre für Kehls Miteinander
Jahresbericht 2025 der Bürgerstiftung Kehl zeigt eindrucksvoll, wie Engagement, Projekte und Förderungen die Stadt stärken / Broschüre ist ab jetzt erhältlich
von Hans-Jürgen Walter
„2025 war für die Bürgerstiftung Kehl ein erfolgreiches und stabiles Jahr.“ Das stellt die Vorsitzende Barbara Tonnelier im Grußwort zum Jahresbericht 2025 der Stiftung fest, der jetzt sowohl als Broschüre als auch digital vorliegt. Die Broschüre ist für Interessierte erhältlich.
Auf 52 Seiten im DIN-A4-Format wird in 30 Beiträgen eindrucksvoll geschildert, was die Bürgerstiftung Kehl (BSK) in den zwölf Monaten des Berichtsjahres für die Stadt Kehl, ihre Bürger jung und alt sowie ihre Vereine und Institutionen geleistet hat. Die im Jahresbericht dargestellten Projekte und Aktivitäten belegen, dass die BSK ihren Stiftungszweck verlässlich erfüllt und einen konkreten Beitrag zum Gemeinwohl in Kehl leistet.
Inmitten einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche, zunehmender Polarisierung und vielfältiger Krisen erweist sich die BSK einmal mehr als tragende Säule bürgerschaftlichen Engagements. Unter dem Leitspruch „Miteinander – Füreinander“ bündelt sie seit 2006 die Kräfte engagierter Kehler, um das gesellschaftliche Leben vor Ort aktiv mitzugestalten – mit sichtbarem Erfolg. Ihr 20-jähriges Bestehen in diesem Jahr feiert die Stiftung unter anderem mit einem großen Bürgerfest am 27. Juni rund um die Feldscheune sowie einem Hock am „Rosa Carbonell Labyrinth“ entweder vor oder nach den Sommerferien.
In den 20 Jahren hat sich viel getan. Die BSK hat aktuell 266 Zustifter. Das Stiftungskapital wuchs auf circa 2,64 Millionen Euro Ende 2025. Wie bei den Kennzahlen nachzulesen ist, verfügt die Stiftung einschließlich Zustiftungen heute über eine Bilanzsumme von rund 3,5 Millionen Euro. Damit liegt sie deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt. Laut „Report Bürgerstiftungen 2025“, veröffentlicht von der Stiftung Aktive Bürgerschaft gemeinsam mit dem Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands, verfügt die durchschnittliche Bürgerstiftung über 1,6 Millionen Euro Stiftungskapital – Kehl übertrifft diesen Wert deutlich.
Freilich, Zahlen allein erzählen nur einen Teil der Geschichte. Zweck der Stiftung ist die Förderung des Gemeinwohls in Kehl – von Jugend- und Altenhilfe über Bildung, Kunst und Kultur bis hin zu Umwelt- und Naturschutz sowie zur Völkerverständigung. Mit einer knapp sechsstelligen Fördersumme kann die Kehler Stiftung pro Jahr beispielsweise zwischen 70 bis 80 Maßnahmen unterstützen. Ausführungen dazu gibt es zu den Leuchtturmprojekten wie Kehler Tafel, Betreuung von Demenzkranken, musikalische Förderangebote für Kinder und Jugendliche. Projekte gegen häusliche Gewalt sowie zahlreiche weitere Initiativen profitierten ebenfalls von der Unterstützung.
Der Leser erfährt, dass seit 2025 sich die Gruppe „Sauberes und Buntes Kehl“ unter dem Dach der BSK für Umweltprojekte engagiert und damit ein zentrales Satzungsziel der Stiftung umsetzt. Unter dem Motto „Sport bewegt – und verbindet“ bündeln seit dem Berichtsjahr die Kehler Bürgerstiftung und Team4Winners e.V. ihre Kräfte, damit Kinder in Kehl bessere Chancen auf Bewegung und Gemeinschaft erhalten.
Die Erinnerung wachhalten – auch darum kümmert sich die Bürgerstiftung. Mit ihrem im vergangenen Jahr herausgebrachten vierten BSK Extrablatt „Auf den Spuren der Stolpersteine in Kehl – Erinnerungen an das jüdische Kehl“ von Autor Friedrich Peter ist der lokalen Gedenk- und Versöhnungsarbeit ein weiterer bedeutender Baustein hinzugefügt worden. Klassensätze des Heftes haben sechs Schulen sowie die Hochschule Kehl erhalten.
Neben der Projektarbeit organisiert die Bürgerstiftung Konzerte, Vorträge und Veranstaltungen wie die Stifterweinprobe. Zusätzlich zu den Beiträgen im Jahresbericht bietet die Website Einblicke in die Arbeit und den aktuellen Finanzbericht – transparent und offen.
„Das Jubiläumsjahr soll“, so fasst es die Vorstandsvorsitzende Barbara Tonnelier zusammen, „Dankbarkeit für das Erreichte, Freude am Miteinander und Zuversicht für die Zukunft widerspiegeln.“ Alle sind eingeladen, diesen Weg weiterhin oder neu mit der Bürgerstiftung zu gehen – „als Unterstützende, Mitgestaltende oder interessierte Begleiterinnen und Begleiter“.
Erfolg bei der WRO 2026
Am Samstag, den 09.05.2026, nahm das Team „Einsteins Engineers“ der Robotik-AG des Einstein-Gymnasiums Kehl unter der Betreuung von Frau Ögütür an der Regionalrunde der World Robot Olympiad im Gisela-Sick-Bildungshaus in Waldkirch teil. In der Kategorie „Future Engineers“ erreichte das Team einen hervorragenden dritten Platz unter insgesamt sechs teilnehmenden Mannschaften.Zum Team gehörten Sebastian Sirbu, Kiran Sözgen, Mattéo Charreyron und Max Jutzler (alle Klasse 10c). Unterstützt wurden sie in der Vorbereitungsphase von ihrem Coach Thomas Bringolf aus der J2.Die Schüler präsentierten dabei ihr selbst entwickeltes autonom fahrendes Roboterauto, an dessen Konstruktion und Programmierung sie in den vergangenen Monaten intensiv gearbeitet hatten. Trotz Klassenarbeiten, des schulischen Alltags und zeitweiser Raumprobleme investierten die Mitglieder der Robotik-AG viel zusätzliche Zeit und großes Engagement in die Vorbereitung auf den Wettbewerb.Neben dem Wettbewerb bot die Veranstaltung auch die Möglichkeit zum Austausch mit Schülerinnen und Schülern anderer Schulen. Dabei konnten neue Kontakte geknüpft und Erfahrungen rund um Technik und Robotik ausgetauscht werden. Starke Konkurrenz hatten die „Einsteins Engineers“ unter anderem durch ein Team von Auszubildenden der Robert Bosch GmbH.Bereits am Freitag vor dem Wettbewerb erhielt die Robotik-AG besonderen Besuch: Frau Tonnelier, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Kehl, informierte sich vor Ort über das Projekt, das von der Bürgerstiftung unterstützt wird. Im Gespräch mit den Schülern gewann sie einen Eindruck von deren Motivation, Kreativität und technischem Können. Auch Schulleiter Herr Pelzer war anwesend und zeigte großes Interesse an der Arbeit der AG.Die Robotik-AG bedankt sich herzlich bei der Bürgerstiftung Kehl (https://buergerstiftung-kehl.de/) sowie beim Förderverein des Einstein-Gymnasiums Kehl für die Unterstützung, durch die die Teilnahme an Wettbewerben und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Projekts ermöglicht werden. (Text u. Fotos D.Ögütür)
Ein Nachmittag voller Herz
Im Seniorenzentrum „Am Wasserturm“ schenken Kinder der Söllingschule den Bewohnern Musik, Nähe und Liebe – und machen Mutter- und Vatertag unvergesslich
von Hans-Jürgen Walter
An jedem Tag sollte Muttertag und Vatertag sein! Darin sind sich alle einig im Seniorenzentrum „Am Wasserturm“ an diesem Samstag vor dem jeweiligen Ehrentag für die Mütter und Väter. Es wird ein ganz besonderer Tag für die Bewohner der Einrichtung im Wohngebiet Schneeflären: Sie bekommen Besuch vom Chor der Söllingschule.
Erwartungsfroh kommen die Heimbewohner im Aufenthaltsraum zusammen, liebevoll umsorgt von Élodie, Sofia und Luca. Die Zehntklässler vom Einstein-Gymnasium gehören zu den Schülern, die sich im Demenz-Projekt der Kehler Bürgerstiftung bei der Betreuung in den Kehler Seniorenheimen engagieren. Die drei Einsteiner stehen an diesem Nachmittag dem Betreuungsteam der Einrichtung mit Yudit Hossein, Marco Heuberger und Leiterin Lucia Ehret-Benz zur Seite, zeigen Herz und halten Hände.
„Schenken mit Herz und Händen“ – unter diesem Motto steht der Gottesdienst zum Auftakt. Gemeindereferentin Elvira Rich-Armas stellt Mütter und Väter in den Mittelpunkt – die meisten der Heimbewohner sind selber Mutter oder Vater. In einem Schatzkästlein sind auf Papierfahnen geschriebene Begriffe, die für eine familiäre Gemeinschaft wichtig sind. Sie werden um das große Herz an der Stirnfront gepinnt. Schutz ist jetzt dort zu lesen, Vertrauen und Gemeinschaft, Heimat und Zuhause – und Liebe.
Herz und Liebe bestimmen auch den Auftritt des Sölling-Chors. Die 15 Mädchen und Buben haben gute Laune mitgebracht. „Hallo, Servus“ begrüßen sie ihre Zuhörer und müssen diese nicht lange bitten, dass sie mitklatschen. Begeistert tun sie das! Lehrerin Marion Knopisch gestaltet wöchentlich eine Chorstunde an der Söllingschule, an der Schüler der zweiten bis vierten Klasse freiwillig und kostenlos teilnehmen können. Die Finanzierung übernimmt die Bürgerstiftung. Ohne diese Förderung könnte der Musikunterricht nicht stattfinden.
Das Kinder- und Jugend-Projekt der Stiftung wird von Suzanne Da Costa-Kunz geleitet. Weil sie vom Eifer der Schüler so angetan ist, lässt es sich die Konzertmeisterin nicht nehmen, den Chor auf ihrer Violine zu begleiten. Sie und Marion Knopisch haben zuvor auch den Gottesdienst mit besonderer Wärme musikalisch umrahmt. Jetzt begleitet das Instrumenten-Duo den Schülerchor. Und dieser wiederum holt sich „singende Verstärkung“: Gerne stimmen die Heimbewohner in die Lieder mit ein, wie etwa bei „Alle Vögel sind schon da“ oder „Der Mai ist gekommen“.
Und bekommen dafür herzlichen Applaus von den Kindern. Und Lob aus berufenem Munde: „Wenn unsere Zuhörer mitsingen, dann ist das ein richtig schöner großer Chor“, sagt Dirigentin Knopisch. Zwischendurch stellen sich Schüler solistisch vor, wie Aaliyah mit ihrem Cello oder Luca, der mit seiner Gitarre vorgibt, welches Lied als nächstes dran kommt. Klar, erraten das die Bewohner und begleiten den Chor: „Der Kuckuck und der Esel“. Philipp lässt in seinem Lied den Astronauten „die Welt von oben zeigen“. Über „Buchstabendreher“ klärt der Chor bei „Eibel’s“ Lied auf, denn es geht um Liebe – wie auch im Song von Diana.
Mit Liebe hat die ganze Söllingschule für die Bewohner des Seniorenzentrums „Am Wasserturm“ gebastelt. Und der Chor verteilt nun Schmetterlinge, Bäume, Blätter, die viel Glück wünschen und mit handschriftlichen Gedichten – und Blumen. Von der Einrichtung gibt es für die Schüler eine Halskette mit einem Notenschlüssel als Anhänger und für die Heimbewohner eine Pergamentrolle mit Herz und Herzensspruch.
„Gib mir die Hand“ – dieses Lied lernen zum Abschluss die Senioren die Schulkinder. Und im Nu erklingt der vereinte Chor: „Unsere Hände schließen den Kreis… lebe wohl auf Wiedersehen!“ Und alle sind sich an diesem Samstag im Seniorenzentrum „Am Wasserturm“ einig: Muttertag und Vatertag sollte an jedem Tag sein!
Sölling-Chor singt beim Bürgerfest
Beim Bürgerfest, das die Kehler Bürgerstiftung anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens am Samstag, 27. Juni, feiert, ist auch der Chor der Söllingschule zu hören. Zu seinem Repertoire gehören dann auch Ausschnitte aus seinem Musical „Kunterbunt“, das der Chor vor den Sommerferien für die Schulgemeinschaft aufführen wird.
Zehn Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Institutionen haben am 29. September 2006 die Bürgerstiftung Kehl gegründet. Nun feiert sie Geburtstag. Zum Bürgerfest am letzten Juni-Samstag ist die Bevölkerung von 15 bis 21 Uhr eingeladen, in und um die Feldscheune die Stiftung kennenzulernen. Geförderte Gruppen und Vereine stellen sich vor, ebenso werden Leuchtturmprojekte der Stiftung präsentiert. Es gibt Auftritte (z.B. Theater der 2 Ufer und die Theaterwelt), Filmbeiträge (Zweierpasch), Darbietungen von Schulen, Spielangebote für Kinder, eine Tombola und Bewirtung.
Nächste Veranstaltungen
JAPAN & ich - eine Performance mit Pop up Buch/ Ilse Teipelke
Die renommierte Künstlerin und unsere Mitstifterin Ilse Teipelke verbindet kritische Gesellschaftsbilder mit poetischen Metaphern und verschiedenen Medien. Nach einem Japan-Aufenthalt zeigt sie vor Ort gewonnenen Eindrücke auf ungewöhnliche Art.
Jubiläumsveranstaltung
Auftaktveranstaltung zum 20-jährigen Jubiläum der Bürgerstiftung Kehl





